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Berechnungsgrundlagen


Mögliche CO2-Einsparung

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Laut Berechnung des Umweltbundesamtes hat 2009 die Produktion einer Kilowattstunde Strom aus dem bundesdeutschen Strommix durchschnittlich eine Masse von 591 Gramm CO²  freigesetzt. Dieser Wert von 0,591 kg CO² wurde bei der Berechnung zur CO²-Einsparung verwendet.

 

Solarstrompotential

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Je nach Anlage und Solarmodultyps werden unterschiedlich große Flächen für 1 Kilowattpeak (kWp) Nennleistung einer Photovoltaikanlage benötigt.

Für die Beispiel-Berechnung des Solarstrompotenzials wurde mit folgenden Parametern gearbeitet:

Kristallin (Dickschicht) Wirkungsgrad: 15% benötigte Fläche: 6,70 m²/kWp
Amorph (Dünnschicht) Wirkungsgrad: 9 % benötigte Fläche: 10,80 m²/kWp
Performance Ratio: 0,75    

Die in der Solarpotentialanalyse verwendeten Parameter sind beispielhaft. Zusätzliche Faktoren wie die Anordnung der Wechselrichter, andere Modultypen und Leitungsverluste können nicht berücksichtigt werden und führen zu abweichenden Ertragsergebnissen.

 

Solare Strahlung

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LegendeDie maximale jährliche solare Globalstrahlungssumme im Hochsauerlandkreis beträgt im 10-Jahresdurchschnitt bei Südausrichtung und einer 35° geneigten Fläche ca. 1115 kWh/m². Bei einer horizontalen Fläche sind es 945 kWh/m².

 

 

 

Die Dachflächen wurden in fünf Klassen eingestuft:

sehr gut geeignet ≥ 1059 kWh/m²a ≥ 95% der Jahresstrahlungssumme
gut geeignet                  ≥ 893 < 1059 kWh/m²a ≥ 80 < 95% der Jahresstrahlungssumme
bedingt geeignet         ≥ 836 < 893 kWh/m²a ≥ 75 < 80% der Jahresstrahlungssumme
nicht geeignet unter 836 kWh/m²a < 75 % der Jahresstrahlungssumme
     
Flachdächer  bei optimaler Ausrichtung  1115 kWh/m²a  

(um eine Verschattung der aufgeständerten Module zu vermeiden, werden nur 40% der Dachfläche berücksichtigt)                                                 

Haben Dachflächen weniger als 75 Prozent der Jahresstrahlungssumme, werden diese als ungeeignete Dachflächenbereiche eingestuft.

 

Verschattung

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Für die Verschattungsanalyse wurde der Schattenwurf bei direkter Sonneneinstrahlung berechnet. Zuerst berechnet wurde die Verschattung am 20. September (entspricht auch 20. März, dem Tag der Tag-und Nachtgleiche). Flächen, die an diesem Tag nicht verschattet sind, sind auch im gesamten Sommerhalbjahr nicht verschattet. Auf diese Flächen trifft mindesten 85 Prozent der solaren Jahresstrahlungssumme. Weitere Analysen erfolgten im Oktober, November und Dezember. Sind Flächen auch in diesen Monaten nicht verschattet, so erhöht sich prozentual in die Jahresglobalstrahlungssumme.

 

Ausrichtung und Neigung

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Den höchsten Wirkungsgrad hat ein Solarmodul bei einer genauen Südausrichtung und einer Neigung von 30 bis 40 Grad. Ist ein Modul nach Osten oder Westen ausgerichtet, kann trotzdem noch eine Leistung von 80 Prozent erreicht werden.

 
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